Ohne Happy End

22. August 2001, 13:22
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Thailändische Prinzessin dreht 18 teilige Seifenoper in Österreich

Salzburg - Salzburg, der Wolfgangsee und Wien sind Schauplätze einer thailändischen Fernsehserie, die dieser Tage in Österreich gedreht wird. Die Aufmerksamkeit des Publikums sichern aber nicht nur die österreichischen Sehenswürdigkeiten. Star der Produktion ist die thailändische Prinzessin Phoypailin Yantzen. Die Enkelin von König Bhumiphol und Prinzessin Sirikit spielt in der thailändischen Seifenoper ihre erste Filmrolle, und das gleich als Star der Produktion: eine österreichische Prinzessin, die sich bei einem Thailandaufenthalt in einen Polizisten verliebt. Am Dienstag wurde im Salzburger Schloss Mirabell gedreht.

Die Romanze führt das Paar in die Heimat der Prinzessin, wo sie ihrem Geliebten die Schönheiten des Landes zeigt. Doch auch nach 18 Teilen gibt es für die beiden kein Happy End: Der Standesunterschied verbietet dem Paar eine Heirat. Die Salzburger Tourismusverantwortlichen erwarten sich von der Fernsehserie, die auf Channel 7, dem beliebtesten thailändischen Spielfilmsender, laufen soll, erhebliche Werbeeffekte. Die Thailänder wandeln auf den Spuren von "Sound of Music", ein Film, der sich in Thailand großer Beliebtheit erfreut. Fünf Millionen Zuseher sollen erreicht werden.

Die thailändische Prinzessin, die eigentlich Pianistin ist und schon am Mozarteum zum Spaß aufgetreten ist, kennt Österreich - nicht nur im Film - ganz gut. Sie war 1992 mit Königin Sirikit in Österreich, erzählte sie am Dienstag am Rande der Dreharbeiten. Nach dem Aufenthalt in Salzburg und in Strobl geht es Ende der Woche für das Filmteam wieder nach Wien: Szenen in Schönbrunn und im Stephansdom sollen noch gedreht werden. (APA)

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