Sonnen-Folien im Auto sind genehmigungs- pflichtig

23. August 2001, 12:10
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Sonnenschutzblenden mit Saugnäpfen von Bestimmung ausgenommen

Wien - Die Zeiten für coole Autolenker und für treusorgende Familienväter, die ihre Lieben vor Sonneneinstrahlung schützen wollen, sind hart. Der ARBÖ weist darauf hin, dass dunkle Folien an den Scheiben des Wagens genehmigungspflichtig sind.

Zwar helfen laut den ARBÖ-Experten auch Billigprodukte gegen die Sonneneinstrahlung, jedoch appellieren sie beim Kauf zur Vorsicht, denn nicht alle angebotenen Folien dürfen auch tatsächlich verwendet werden. Im österreichischen Kraftfahrgesetz ist geregelt, dass Scheibenfolien in jedem Fall genehmigungspflichtig sind.

Generelles Verbot an der Windschutzscheibe und an vorderen Seitenscheiben

So ist das Anbringen an der Windschutzscheibe und den beiden vorderen Seitenscheiben generell verboten. Im Fond des Wagens müssen sie auf alle Fälle mit Prüfzertifikat und Prüfnummer versehen sein. Um etwaige Probleme mit der Exekutive zu vermeiden, sollten die "Schwarzfahrer" die Kopie des Genehmigungsbescheides immer im Fahrzeug mitführen.

Prüfzertifikat

Der ARBÖ rät deshalb, beim Kauf immer darauf zu achten, ob tatsächlich ein Prüfzertifikat auf der Folie vorhanden ist und ob ein entsprechender Genehmigungsbescheid existiert. Billige Scheibenfolien ohne Brief und Siegel und deren Anbringung an der falschen Scheibe können bei einer Fahrzeugkontrolle durch die Polizei geahndet werden.

Sonnenschutzblenden mit Saugnäpfen von Bestimmung ausgenommen

Für diejenigen, die diesen behördlichen Aufwand scheuen, gibt es eine praktische, wenn auch weniger coole Alternative. Sonnenschutzblenden, die mit Saugnäpfen an der Innenseite von Fensterscheiben befestigt werden, sind von diesen Bestimmungen ausgenommen. (APA)

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