Niederösterreich: 1.027 Hektar Genmais vernichtet

21. August 2001, 14:40
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Entschädigung der Bauern wird vom Land vorfinanziert

St. Pölten - In Niederösterreich sind 1.027 ha Genmais vernichtet worden. Auf der Genmais-Hotline sind insgesamt 224 Anträge eingegangen, gab Agrarlandesrat Josef Plank (V) am Dienstag bekannt. Die Entschädigungszahlungen für betroffene Bauern in der Höhe von 23.000 Schilling (1.671 Euro) pro Hektar werden der Aussendung zufolge vom Land vorfinanziert und dann vom Bund zurück erstattet.

Rasche Auszahlung

Die Auszahlung der Beträge werde so rasch wie möglich erfolgen. Der technische Prüfdienst des Landes wurde mit der Kontrolle der Vernichtungsaktion beauftragt. "Das Land hat schnell und effizient gehandelt, als bekannt wurde, dass Saatgut mit geringfügigen gentechnischen Verunreinigungen verkauft und angebaut wurde. Das Saatgut und die daraus entstehende Feldfrucht wurde bis Ende Juli umgehend vernichtet. Wir werden jetzt dafür sorgen, dass den betroffenen Bauern rasch die Entschädigungen ausbezahlt werden", erklärte Plank. (APA)

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