Pauschalregelung für Gastgewerbebetriebe bei TV-Urheberrechtsgebühren

21. August 2001, 13:08
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Eine "bürokratische Schikane" weniger

Das österreichische Gastgewerbe ist um eine "bürokratische Schikane" leichter, teilte der Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) am Dienstag mit. Bisher mussten Hotels und Pensionen dem Verband der Filmschaffenden (VDFS) schriftlich mit eingeschriebenem Brief melden, dass sie ihren Gästen in einem öffentlichen Aufenthaltsraum Fernsehen anbieten. Dabei fiel eine Gebühr von 2 S (0,145 Euro) an. Künftig werde der Konzertlokalbesitzerverband (KLBV) stellvertretend für das Gastgewerbe dem VDFS einmal im Jahr eine Pauschale von 35.000 S als Urheberrechtsabgabe für Autorenfilme überweisen.

"So lächerlich die 2 Schilling klingen, so unangenehm hätte es für den einzelnen Hotelier oder Gastwirt ausgehen können. So drohten Unterlassungsklagen, die Kosten von einigen -zig-tausend Schilling bedeutet hätten, wenn man die Anmeldung übersieht", erläuterte der Vorsteher des WKÖ-Fachverbands Gastronomie, Helmut Hinterleitner.

Die Neuregelung der Urheberrechtsabgabe betrifft laut WKÖ knapp 12.000 Betriebe. (APA)

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