Kaprun: Anwalt will Gletscherbahnen unter "Zwangsverwaltung" legen

21. August 2001, 10:23
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Geld soll für Hinterbliebene - nicht für Aktionäre verwendet werden

Salzburg - Der Münchner Rechtsanwalt Michael Witti, der Hinterbliebene des Unglücks von Kaprun am 11. November 2000 vertritt, (bei dem Unglück kamen 155 Menschen ums Leben, Anm.) will, dass die Gletscherbahnen AG unter "Zwangsverwaltung" gelegt werden. "Das von den Gletscherbahnen verdiente Geld soll den Hinterbliebenen und nicht den Aktionären zugeführt werden", meinte Witti.

Witti möchte die Klage "am liebsten von einem US-Gericht behandelt wissen". Wann und wo der Anwalt den Antrag auf einen "Zwangsverwalter" einreicht, konnte er noch nicht sagen. Für Witti steht fest, "dass das Geld für den richtigen Zweck - nämlich zu Gunsten der Hinterbliebenen verwendet werden soll". (APA)

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    Michael Witti

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