Die Stadt entdeckt ihr Ufer am schönen Fluss

21. August 2001, 22:08
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Entwürfe zur Gestaltung des rechten Donauufers präsentiert

Wien - "Donau, so blau, durch Tal und Au" lautet der Beginn der gar nicht so "heimlichen Nationalhymne Österreichs", des Donauwalzers. Täler und Auen sucht man am Wiener Donauufer allerdings vergeblich: Die Ufer des Flusses werden immer intensiver als Geschäfts- und Wohngebiet genutzt. Im Rahmen des von der EU geförderten Projekts "Lifeline Danube", an dem neben Wien auch Linz, Passau und Budapest teilnehmen, wurden am Montag die Ergebnisse des Wettbewerbs "Hot Spots - Neue Ufer" zur Gestaltung des rechten Donauufers präsentiert. Werden die Projekte realisiert, könnte es in der Brigittenau und in der Leopoldstadt schon bald eine "Unterwasserwelt", ein Schiffsmuseum oder umfangreiche Erholungsareale geben.

"Wien ist in den letzten Jahrzehnten bereits näher an die Donau gerückt", führte der Initiator des Wettbewerbs, Hugo Potyka von der Universität für Bodenkultur, aus - diese Entwicklung werde nun weiter forciert. Als "Hot Spots" wurde ein Teil des Brigittenauer Sporns, der Bereich des ehemaligen Brigittenauer Bahnhofes, das Areal des Donauuferbahnhofes und das Gebiet vor dem Stadion bearbeitet. (kaf, DER STANDARD Print-Ausgabe 21.August 2001)

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