Kärntner Tunnelunfall: Buschauffeur gestorben

21. August 2001, 09:30
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Italiener aus Bus geschleudert

Graz - Jener Chauffeur, der am 13. August einen mit 30 polnischen Rom-Pilgern besetzten italienischen Reisebus gegen das Ostportal des Reigersdorftunnels gelenkt hatte, verstarb am Samstag im Landeskrankenhaus Graz. Bei dem Unfall auf der Südautobahn (A2) nahe Klagenfurt wurden insgesamt 26 Menschen zum Teil schwer verletzt. Der lebensgefährlich verletzte Italiener wurde als einziger ins LKH Graz eingeliefert.

Das Unglück hatte sich kurz nach 6 Uhr Früh ereignet. Den nach dem Crash eingetroffenen Rettern bot sich ein Bild der Verwüstung: Der Bus war bis zur Hälfte eingedrückt, Menschen waren samt Sitzen aus dem Bus katapultiert worden. Der aus Rom stammende 30-jährige Lenker wurde durch die Wucht des Aufpralls 20 Meter weit in das Tunnelinnere geschleudert. Als Unfallursache vermutet die Gendarmerie Sekundenschlaf des Chauffeurs. Zeugen war der Bus bereits auf der Pack wegen riskanter Überholmanöver aufgefallen. (chr, DER STANDARD Print-Ausgabe 21.August 2001)

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