Rückgang an Jungstörchen im WWF-Reservat Marchegg

21. August 2001, 19:06
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Leichter Rückgang seit vorigem Jahr auf Grund der Trockenheit

Wien - Einen leichten Rückgang an Jungstörchen verzeichnet das WWF-Reservat Marchegg dieses Jahr. 100 junge Adebars wurden gezählt, das sind um elf weniger als im vergangenen Jahr, heißt es in einer Aussendung der Umweltorganisation heute, Montag. Grund dafür war die herrschende Trockenheit und das damit verringerte Futterangebot. Mit Hilfe eines Feuchtwiesenprojekts des WWF mussten die Tiere jedoch nicht verhungern.

Die Jungstörche werden in den nächsten Tagen voraussichtlich das Reservat verlassen ehe die Elternvögel eine Woche später ihre Reise in den Süden antreten. Mittels Restaurierungsprojekten gelang es den Tierschützern, für genügend Futter zu sorgen.

So wurden nicht nur die Überflutungsflächen der Auwälder ausgeweitet sondern von Bauern zusätzlich Ackerflächen gepachtet und in Wiesen rückgewandelt. Im Rahmen eines Beweidungsprojektes halten Rinder die Wiesen "storchengerecht" kurz. (APA)

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