"Fledermaus" mit Geld-zürück-Garantie

20. August 2001, 14:33
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FPÖ-Nationalrat Böhacker fordert Entschädigung geprellter Festspielgäste

Salzburg - Nach der Kritik der FPÖ-Abgeordneten Helene Partik-Pable an der Festspielpremiere der "Fledermaus", äußerte am Sonntag ein weiterer FPÖ-Politiker seinen Unmut über die Inszenierung. Er habe die Aufführung zwar selbst nicht gesehen - und werde sie "sicherlich nicht anschauen" - so der Nationalrat Hermann Böhacker gegenüber der APA, er fordere jedoch eine "Geld-zurück-Aktion" für verärgerte Festspielgäste.

Und die Subventionen müssen hinterfragt werden

"Selten habe ich meine Geschäftsfreunde so erbost gesehen, wie nach der Fledermaus-Premiere", empörte sich Böhacker, und: "Die haben gesagt: Salzburg sieht uns so nie wieder". Wenn die Festspielverantwortlichen den Schaden für Salzburg und Österreich in Grenzen halten wollten, müsste es unverzüglich zu einer "Geld zurück-Aktion" für Fledermauskarten kommen. Zudem sollten weitere Subventionen an die Salzburger Festspiele hinterfragt werden, obwohl er, Böhacker, es grundsätzlich nicht als Aufgabe des staatlichen Subventionsgebers sehe, sich in künstlerische Belange einzumischen. (APA)

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