IBM bei Businesskunden gefragt

20. August 2001, 18:39
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Im professionellen Einsatz schwimmt "Big Blue" gegen den Strom

Wien - Obwohl sich IBM seit der Erfindung des Personal Computers vor nunmehr genau 20 Jahren den PC-Markt mit jeder Menge anderer Hersteller teilen muss, ist "Big Blue" auch weiterhin der größte Computerhersteller der Welt. Und die Entwicklung im letzten Quartal zeigt, dass IBM vor allem von Seiten der Businessanwender noch immer uneingeschränktes Vertrauen genießt. Während, wie eine Studie des Marktforschungsinstitutes IDC aufzeigte, im zweiten Quartal in Österreich das Geschäft mit den so genannten "Commercial PC" um 13,6 Prozent zurückging, konnte IBM im selben Zeitraum ein Plus von 14,3 Prozent verbuchen.

PC-Geschäft geht zurück

Insgesamt ist das PC-Geschäft in besagtem Zeitraum österreichweit um 15 Prozent zurückgegangen, wobei auf dem Consumer-Sektor die schwersten Einbrüche zu verzeichnen waren: minus 36 Prozent.

Starke Zuwächse sind dagegen bei mobilen Computersystemen zu verzeichnen; der Laptop-Markt wuchs um 22,6 Prozent, in der gesamten ersten Jahreshälfte sogar um etwa 40 Prozent.

Lange Tradition

Tragbare Computer machen bei IBM nicht nur heute einen wesentlichen Bestandteil des Geschäftes aus, sie können auch auf eine lange Tradition zurückblicken: 1984, nur drei Jahre nach der Erfindung des PCs als solchem, stellte "Big Blue" seinen ersten tragbaren Rechner vor, der damals stolze 13 Kilo auf die Waage brachte und an einen Nähmaschinenkoffer erinnerte. Die Topmodelle der heutigen Notebook-Generation wiegen gerade noch ein Zehntel davon, wobei die Leistung keinen Vergleich mit Desktopgeräten zu scheuen braucht. (ufw, DER STANDARD, Printausgabe 21.8.2001)

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