Fujitsu will weltweit 16.400 Stellen streichen

20. August 2001, 10:01
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Schlechtestes Ergebnis seit Gründung 1935 erwartet

Der führende japanische Computerhersteller Fujitsu will weltweit 16.400 Stellen streichen. Das Unternehmen erklärte die Entscheidung am Montag in Tokio mit dem allgemeinen Rückgang von Investitionen in der Informationstechnologie sowie der sinkenden Nachfrage.

Fast ein Zehntel aller Arbeitsplätze weg

11.400 Stellen sollten im Ausland und 5.000 Arbeitsplätze in Japan gestrichen werden, teilte Fujitsu weiter mit. Weitere 4.700 Beschäftigte im Heimatland sollen ihren jetzigen Job verlieren und auf eine andere Tätigkeit umgeschult werden. Insgesamt streicht das Unternehmen damit rund neun Prozent aller Arbeitsplätze.

"Schwierige Marktsituation"

Fujitsu hatte im vergangenen Monat mitteilen müssen, dass im laufenden Geschäftsjahr ein Nettoverlust von 220 Milliarden Yen (1,99 Milliarden Euro/27,4 Millarden Schilling) erwartet wird. Das wäre das schlechteste Ergebnis seit Gründung des Unternehmens im Jahr 1935. "Die IT-Branche ist zwar langfristig ein Wachstumsmarkt, aber wegen des Rückgangs der Investitionen in der Industrie und der privaten Nachfrage ist die Marktsituation sehr schwierig", erklärte das Unternehmen. (APA/AFP)

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