Erneut 45 Falun Gong-Anhänger zu hohen Haftstrafen verurteilt

19. August 2001, 09:37
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Bis zu 13 Jahre Gefängnis

Peking - In neun Verfahren sind 45 Anhänger der umstrittenen Falun Gong-Bewegung in Peking zu Haftstrafen von bis zu 13 Jahren verurteilt worden. Wie die amtliche Presse am Sonntag berichtete, ergingen die Urteile in den vergangenen Tagen. Die höchsten Strafen von zwölf und 13 Jahren Gefängnis erhielten zwei Falun Gong-Anhänger, die Fahnen und Schriften der Bewegung gedruckt und Treffen in Peking organisiert hatten.

Die chinesische Regierung hat die Falun Gong-Bewegung im Juli 1999 verboten. Nach Angaben der Bewegung wurden seither rund 10.000 Anhänger in so genannte Umerziehungslager gesteckt. 263 Mitglieder seien unter nie geklärten Umständen in den Arbeitslagern ums Leben gekommen. Die Lehre von Falun Gong besteht aus einer Verbindung aus traditioneller chinesischer Heilkunst mit Ritualen aus dem Buddhismus und anderen Religionen. (APA)

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