Oberösterreich: Überschwemmungen und Brände bei Unwetter

18. August 2001, 15:01
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Blitzschlag setzte zwei Bauernhöfe in Brand - Keine Verletzten

Linz - Überschwemmungen und Brände durch die heftigen Unwetter hielten in der Nacht auf Samstag die Einsatzkräfte in Oberösterreich in Atem. Zwei Bauernhöfe gingen nach Blitzschlägen in Flammen auf. Zahlreiche Campingplätze wurden regelrecht überflutet. Verletzte waren nicht zu beklagen.

Vor allem für die oberösterreichischen Feuerwehren war es eine "heiße" Nacht. Unter anderem fing ein Bauernhof in Timelkam (Bezirk Vöcklabruck) nach einem Blitzschlag Feuer. Brandalarm gab es auch bei einem Bauernhof in Niederwaldkirchen (Bezirk Rohrbach): Die Besitzer waren bei einer Familienfeier gewesen, als der Blitz in einen am Dach angebrachten Handymast einschlug. Ein Nachbar entdeckte die Flammen und schlug Alarm. Acht Feuerwehren mit insgesamt 130 Mann rückten aus. Sie konnten Rinder und Schweine aus dem brennenden Stall retten, nur zwei mussten später notgeschlachtet werden. Der Wirtschaftstrakt brannte völlig aus, das Wohnhaus blieb erhalten.

Neben zahlreichen Kellern im ganzen Bundesland waren vor allem auch viele Campingplätze regelrecht überflutet. Unter anderem auch der von Stadl-Paura (Bezirk Wels-Land), wo gerade die Islandpferde-Weltmeisterschaft stattfindet. Dort wurde mit einem Notquartier im Volksheim rasche Abhilfe geschaffen. Das Rote Kreuz half beim Umsiedeln. (APA)

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