Marathonradler tritt gegen Folter in die Pedale

19. August 2001, 15:41
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Radelt von Patagonien nach Alaska - Kampagne von amnesty international

Lima - Gegen Folter und Misshandlungen tritt ein italienischer Radfahrer auf seiner Marathonfahrt von Patagonien bis nach Alaska in die Pedale. Der 35-jährige Willy Mulonia wird am Sonntag in der peruanischen Hauptstadt Lima erwartet, wie Vertreter der Menschenrechtsorganisation amnesty international (ai) am Freitag mitteilten.

Auf seiner bisherigen Strecke durch Argentinien, Chile und Bolivien übergab der Menschenrechtler Botschaften gegen die Folter. Sie sind Teil einer Kampagne von ai auf dem amerikanischen Kontinent. Mulonia, der im Februar in Patagonien startete, will innerhalb von 18 Monaten 22.000 Kilometer zurücklegen. In rund 150 Ländern stehen laut ai Folter und Misshandlungen auf der Tagesordnung, vor allem bei Polizeiverhören. In mehr als 80 Ländern seien Menschen an den Folgen der Folter gestorben. (APA)

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