Beachvolleyball: See war, Bad ist, Meer wird sein

19. August 2001, 21:39
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69 Paare bei österreichischen Nachwuchsmeisterschaften

Wien - Beachvolleyball ohne Ende. Das Wiener Stadionbad löst quasi den Wörthersee ab, am Wochenende nehmen 69 Paare an den österreichischen Nachwuchsmeisterschaften teil, die bilden gleichzeitig den Abschluss einer "Nokia Junior Beach Masters" genannten Turnierserie. Peter Kleinmann, der Präsident des Volleyball-Verbands (ÖVV), spricht von einer "Initialzündung" durch die WM, er will sie nützen. Als Fernziel bezeichnet er die Olympischen Spiele 2004 in Athen, dort hält er sogar einen Medaillengewinn für möglich. "Wir wollen", sagt er, "österreichische Sieger hervorbringen. Wir haben die Athleten dazu und werden ihnen die Möglichkeiten bieten."

Die U-21-WM und die U-23-EM, nächste Woche in Frankreich und Portugal, kommen wohl noch etwas zu früh. Österreich schickt Marianne Wöchtl/Barbara Hansel sowie David Wasala/Frederick Laure zur WM, vergleichsweise größer sind aber die EM-Chancen von Sara Montagnolli/Kerstin Pichler sowie Peter Gartmayer/Clemens Doppler. Den nationalen Höhepunkt bilden ab Ende August die Staatsmeisterschaften in Gmunden. Die WM-Neunten Nik Berger und Oliver Stamm beehren da gerade die Goodwill Games in Brisbane, ansonsten ist die gesamte Elite in Oberösterreich vertreten. Ab 6. September gehen Berger/Stamm am Strand von Jesolo auf eine EM-Medaille los, zumindest wollen sie losgehen. (fri)

  • Finale Burschen: Daniel Hupfer/Andre Hitzenbichler - Daniel Kleinmann/Alexander Horst 2:0 (19:17,16:14).
    Platz drei: Michael Hartner/Andreas Rieder

  • Finale Mädchen: Alexandra Lercher/Simone Lercher - Regine Silberberger/Sandra Frotschnig 2:1.
    Platz drei: Denise Zafaurek/Katharina Grafenauer

    (DER STANDARD, PRINTAUSGABE 18./19.8. 2001)

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