Badeunfall in Italien: Kind mit Ambulanzjet nach Hause

17. August 2001, 15:11
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Sprung ins Wasser - Zwölfjähriger entging knapp einer Lähmung

Wien - Der zwölfjährige Adrian aus Wien hatte sich nach einem schweren Badeunfall am Gardasee in Italien den zweiten Halswirbel gebrochen und entging nur knapp einer Querschnittslähmung, berichtete der ÖAMTC. Donnerstagabend wurde der Bub mit einem Ambulanzjet nach Wien überstellt.

Halswirbel gebrochen

Der Unfall geschah am Mittwoch dieser Woche, hieß es. Adrian hatte sich bei einem Kopfsprung ins seichte Wasser den zweiten Halswirbel gebrochen. Er entging nur knapp einer Querschnittslähmung. Der Bub sei zur Erstversorgung ins Krankenhaus von Rovereto gebracht worden.

Anschließend wurde der kleine Patient nach Verona in die neurochirurgische Abteilung des Spitals überstellt. Dort wurden Kopf und Oberkörper des Kindes "notdürftig" stabilisiert. Da ein Transport mit dem Rettungsauto zurück nach Österreich viel zu gefährlich war, wandten sich die Eltern des verletzten Kindes an den ÖAMTC-Notruf. Zur weiteren Versorgung wurde der Bub in die Kinderabteilung des Wiener Donauspitals überstellt. (APA)

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