"Nesawissimaja Gaseta": Mazedonien wird NATO-Protektorat

17. August 2001, 14:36
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Ohne unbefristete Stationierung eines großen Militärkontingents kein Ende des Blutvergießens

Moskau - Die Moskauer Tageszeitung "Nesawissimaja Gaseta" sieht am Freitag die Chancen der NATO-Mission zur Überwachung der freiwilligen Entwaffnung der albanischen Rebellen in Mazedonien skeptisch: ****

"Die albanischen Rebellen werden immer über Waffen verfügen. Und das bedeutet, dass die NATO sich nicht auf eine einmonatige Mission zur Entwaffnung, sondern auf die Stationierung eines großen militärischen Kontingents für lange Zeit vorbereiten muss, auf die Einrichtung eines weiteren Protektorats auf dem Balkan wie zuvor in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo. Andere Möglichkeiten, einen weiteren ethnischen Krieg in der Region zu vermeiden, gibt es offensichtlich nicht." (APA/dpa)

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