AMS bietet Hilfe bei Personalabbau

17. August 2001, 13:37
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Nächste Woche Gespräche mit Konzern

Wien - Angesichts der angekündigten Freisetzung von 1.200 Mitarbeitern bei Philips Österreich hat das Arbeitsmarktservice (AMS) am Freitag seine Unterstützung angeboten. Derzeit habe die Firma zwar im Rahmen des Frühwarnsystems noch keine Kündigungsmeldung abgegeben. Sollten aber die von Philips angekündigten innerbetrieblichen "Outplacement-Maßnahmen" nicht in dem gewünschten Ausmaß erfolgreich sein, würden alle Hilfsangebote des Arbeitsmarktservice in Zusammenarbeit mit Wirtschafts- und Arbeitsminister Martin Bartenstein (V) aktiviert, so das AMS am Freitag in einer Presseinformation.

Nächste Woche soll es zwischen Philips und dem Service für Unternehmen des AMS Wien bereits konkrete Gespräche geben. Dabei könne sowohl eine Outplacement-Beratung durch das AMS Wien angeboten, als auch die Gründung einer Arbeitsstiftung bzw. die Reaktivierung der bereits bestehenden IR3-Stiftung von Philips ins Auge gefasst werden, in der den ehemaligen Mitarbeitern die Chance zur Neuorientierung auf dem Arbeitsmarkt bzw. zu einer qualifizierten Umschulung geboten werden kann, erklärte AMS-Vorstand Herbert Buchinger.

Am Donnerstag hatte auch Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder Philips Österreich über den Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (WAFF) die gemeinsame Schaffung einer Arbeitsstiftung für die vom Abbau betroffenen Philips-Mitarbeiter angeboten. (APA)

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