Inflation der Eurozone im Juli auf 2,8 Prozent gesunken

17. August 2001, 12:19
posten

2,6 Prozent in der EU - Österreichischer Verbraucherpreisindex liegt im Durchschnitt

Luxemburg/Brüssel - Die Inflationsrate der Eurozone ist im Juli auf 2,8 Prozent gesunken, nach 3,0 Prozent im Juni, teilte Eurostat (EU-Amt für Statistik) mit. Vor einem Jahr, im Juli 2000, lag die jährliche Teuerungsrate gemessen am HVPI (Harmonisierter Verbraucherpreisindex) noch bei 2,3 Prozent.

In der EU-15 sank die durchschnittliche jährliche Teuerungsrate im Juli auf 2,6 Prozent, nach 2,8 Prozent im Juni. Im Juli 2000 hatte es im EU-Schnitt einen Anstieg des HVPI um 2,1 Prozent gegeben.

Großbritannien geringste Teuerungsrate

Österreich liegt mit einem Anstieg des HVPI von 2,8 Prozent im Schnitt der Eurozone und gemeinsam mit Italien an achter Stelle der 15 EU-Staaten. Schweden, Spanien, Irland, Griechenland, Portugal und die Niederlande haben eine höhere Teuerungsrate. Den geringsten Preisanstieg verzeichnete Großbritannien (1,4 Prozent) vor Frankreich (2,2 Prozent) und Dänemark (2,3 Prozent).

Wie schon in den Monaten zuvor trug der Bereich Nahrungsmittel mit einem Preisanstieg von 6,0 Prozent maßgeblich zur Inflationsrate der Eurozone bei. Hohe Preisanstiege gab es außerdem bei Wohnung (3,7 Prozent) und Hotels/Restaurants (3,4 Prozent). Energiekosten waren hingegen keine Preistreiber mehr: Auch ohne den Bereich Energie stieg der HVPI der Eurozone um 2,8 Prozent. (APA)

Share if you care.