Ins eisige Herz der Hurrikans blicken

16. August 2001, 19:21
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Gefrorenes Wasser bisher kaum erforscht

US-Forscher vermessen im Rahmen des Convection And Moisture EXperiment (CAMEX) ab Freitag erstmals jenen Teil der Hurrikans, der aus Eiskristallen besteht: Die Stürme können zwanzig Kilometer hoch werden, aber nur in den unteren fünf Kilometern transportieren sie flüssiges Wasser. Weiter oben rotiert gefrorenes, das bisher kaum erforscht, aber für Hurrikanprognosen entscheidend ist. Denn vor allem von diesem Eis hängt die Energie der Stürme ab: Mit der Wärme, die beim Einfrieren des Wassers frei wird, werden die Wirbel erst richtig angetrieben.

(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 17.08.2001)

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