Herbe Enttäuschung für Electric Light Orchestra

16. August 2001, 17:25
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US-Tournee abgesagt

New York - Enttäuscht haben die Rock-Veteranen des Electric Light Orchestra (ELO) ihre erste große US-Tournee seit 15 Jahren abgesagt. Das ELO-Management habe sich verkalkuliert und das Interesse amerikanischer Konzertbesucher falsch eingeschätzt, hieß es am Donnerstag in US-Medienberichten.

Das in Europa durchaus erfolgreiche neue ELO-Album "Zoom" habe sich in den USA bislang gerade 60.000 Mal verkauft und sei nach zwei Wochen aus den Album-Charts verschwunden. Die für spektakuläre Bühnenshows bekannte Band hatte fast zwei Dutzend Konzert-Arenen mit bis zu 20.000 Plätzen gebucht. "Logistisch und wirtschaftlich" hätten sich die Pläne als unrealistisch erwiesen, hieß es.

Im Live-Konzert-Sommer 2001 ringen in Amerika mehr große Pop-Stars um die Gunst des Publikums als in früheren Jahren - mit unterschiedlichen Resultaten. Während bei den Teenie-Bands 'N Sync und Backstreet Boys viele Sitzplätze leer blieben, füllten ältere Stars wie Neil Diamond oder Michael Jackson problemlos die größten Arenen. (APA/dpa)

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