Gib mir den Vodka, Anuschka

19. August 2001, 13:51
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Man nennt ihn liebevoll "Wässerchen" und vor allem die russischen Väterchen trinken manchmal sogar eine über den Durst.

Auch wenn Russen und Polen noch immer nicht ganz einig sind, wessen Verdienst die Erfindung des Vodkas ist, so steht auf alle Fälle fest, dass man in beiden Ländern großen Durst auf das Wässerchen hat. Schon früh wurde Vodka in russischen Klöstern vermutlich für medizinische Zwecke gebrannt. Auch zum "Abwaschen des Kinns nach der Rasur", wie Stefan Falimowitz 1575 in seinem "Herbarium" schrieb, wurde er eingesetzt.

Zar Peter der Große, der ein großer Vodkaliebhaber war, konnte mit Hilfe der Alkoholsteuereinnahmen aus dem Vodkaverkauf, seine Flotte ausbauen. Katharina II stattete die Adeligen mit dem Privileg aus, steuerfrei Vodka brennen zu können. Ihr Sohn Paul versuchte dieses und andere Vorrechte abzuschaffen und wurde deshalb ermordet. Er war damit das berühmteste Opfer einer der vielen "Vodkameutereien".

Übrigens war bis zum Jahre 1917 der Vodka eine rein russische Angelegenheit. Erst nach der Oktoberrevolution sorgten russische Emigranten für seine weltweite Popularität.

Snacks
Kaviar mit Crème fraiche und Toast
300g Crème fraiche
1 Zitrone
10 Scheiben Toastbrot
100g Butter 500g Kaviar

Crème fraiche mit einem Schneebesen glatt rühren und in einer Schale anrichten. Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden, das geröstet Toastbrot Butter bestreichen und mit den Zitronenscheiben auf einer Platte anrichten. In eine Glasschüssel gestoßenes Eis füllen und darauf eine Schale mit Kaviar setzen.

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