Wien bietet Arbeitsstiftung für Mitarbeiter an

16. August 2001, 13:06
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Über den WAFF - Arbeitsstiftung ermöglicht Ausweitung des Arbeitslosenbezugs auf maximal 4 Jahre

Wien - Die Stadt Wien will über den Wiener ArbeitnehmerInnenförderungsfonds (WAFF) Philips Österreich die gemeinsame Schaffung einer Arbeitsstiftung für die vom Abbau betroffenen Philips-Mitarbeiter anbieten, erklärte Wiens Finanz- und Wirtschaftsstadtrat Sepp Rieder am Donnerstag in einer Aussendung. Philips Österreich hatte heute angekündigt, 1.200 der insgesamt 4.100 Arbeitsplätze bis Ende 2002 zu streichen.

Die Teilnahme an einer Arbeitsstiftung würde für Philips-Mitarbeiter nicht nur zusätzliche Qualifizierungsmöglichkeiten und damit neue Jobchancen, sondern auch eine Ausweitung des Arbeitslosenbezuges auf maximal vier Jahre bedeuten, erläuterte Rieder. Normalerweise endet der Anspruch auf Arbeitslosengeld nach 6 bzw. 12 Monaten.

Bisher wurden in Wien 15 Unternehmens- und drei Branchenstiftungen gegründet, in die 3.073 Arbeitnehmer eingetreten sind. Davon haben mehr als 1.600 Teilnehmer wieder einen Arbeitsplatz gefunden und mehr als 40 ein eigenes Unternehmen gegründet. In der Vergangenheit haben sich an derartigen Stiftungen u.a. Philips, Mobil BP, Grundig oder Siemens beteiligt.(APA)

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