150 ungarische Arbeitsplätze ebenfalls betroffen

16. August 2001, 13:04
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Philips will durch Outsourcing Marktposition bei Videorecordern halten

Amsterdam/Wien - Durch die Trennung von der eigenen Videorecorderproduktion will Philips seine führende Marktposition bei Videorecordern als Nummer drei weltweit und Nummer eins in Europa trotz des nachlassenden Wachstums am Markt für Consumer Electronics und des deutlichen Preisverfalls weiter sichern. Ihren Schritt begründete Philips mit der Expansion bei der digitalen Verbraucherelektronik, wie Digitalvideo und DVD. Der Markt für analoge Videorecorder sei ausgereift. Dies habe zu einem Konsolidierungsprozess geführt, dessen Mittelpunkt Asien sei, so das Unternehmen.

Philips will seine eigene technische Entwicklung für analoge Videotechnologie verringern und sich auf Marketing und Verkauf der Recorder konzentrieren. "Für den Kunden ändert sich also nichts", meinte ein Philips-Sprecher zu der Umstrukturierung. Die japanische Funai Electric Company, an die Philips seine VCR-Produktion abgegeben hat, ist laut Philips der weltweit führender Produzent von Videorecordern.

Neben der Streichung von 1.200 Arbeitsplätzen in Wien werden weitere 150 mit der Videorecorder-Fertigung verbundenen Arbeitsplätze bei der Philips-Niederlassung in Szekesfehervar (Ungarn) wegfallen. Dort will Philips weiter seine industriellen Aktivitäten für TV/Video Kombigeräte und im Bereich der digitalen Video- and optischen Disk-Technologie (DVD) betreiben. (APA/dpa/vwd)

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