Internet-Nutzer werden vermehrt ausspioniert

17. August 2001, 12:43
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Stichprobe: 16 Prozent der Web-Auftritte enthalten Web Wanzen

Internet-Nutzer werden immer häufiger mit Hilfe so genannter Web Bugs ausspioniert. Wie der Software-Hersteller Cyveillance ermittelte, hat sich der Einsatz dieser kleinen und in der Regel unsichtbaren Grafiken auf Webseiten in den vergangenen drei Jahren fast verfünffacht. Bei der Überprüfung einer Zufallsstichprobe aus einer Mio. Webadressen kam heraus, dass 16 Prozent der Auftritte Web Bugs verwenden.

Zielgerichtet

Mit Hilfe von Web Bugs wird das Surfverhalten des Internet-Nutzers ausspioniert, indem seine Zugangsdaten und der Zeitpunkt, zu dem er eine bestimmte Seite besucht, an den Betreiber des Angebots übermittelt werden. Online-Händler etwa nutzen Web Bugs, um ihren Kunden zielgerichtet Waren anzubieten. (pte)

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