Miele Österreich mit erfeulichen Zahlen

16. August 2001, 09:22
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Weltweiter Gruppenumsatz von 2,17 Milliarden Euro

Salzburg - Im ersten Halbjahr 2001 konnte Miele Österreich eine Umsatzsteigerung von drei Prozent erzielen. Trotz der abschwächenden Konjunktur und der möglichen Kaufzurückhaltung der Konsumenten im Zusammenhang mit der Euro-Umstellung werde man den Jahresumsatz von 2,1 Mrd. S (153 Mill. Euro) aus dem Vorjahr halten beziehungsweise "leicht ausbauen" können, berichtete Pressesprecherin Petra Ummenberger gegenüber der APA. Weltweit erzielte Miele im Geschäftsjahr 200/01 einen Gesamtumsatz von 2,17 Mrd. Euro, hieß es in einer Aussendung vom Mittwoch.

Besonders gut entwickelten sich nach Angaben des Unternehmens die Produktsparten Wäschetrockner und E-Herde. Hier seien Steigerungen von zwölf beziehungsweise sechs Prozent verbucht worden. Am wachsenden Markt der Wäschetrockner verfüge Miele über einen Anteil von 33 Prozent. Waschvollautomaten, Geschirrspüler und Kühl-/Gefriergeräte zählten ebenfalls zu den erfolgreichen Geschäftsfeldern im ersten Halbjahr. Mit der neuen Produktionshalle im Werk Bürmoss und den Umbauten in der Zentrale in Wals bei Salzburg seien die Investitionen in Höhe von 2,04 Mill. S für im Jahr 2001 abgeschlossen.

Potenzial in Osteuropa "sehr groß"

Das Geschäft in den von Österreich mitbetreuten Ländern Ungarn und Slowenien zeige ebenfalls positive Ergebnisse. Mit verstärkten Aktivitäten wolle man dort Fuß fassen, die Wachstumsraten zeigen, dass das Potenzial dort noch "sehr groß" sei, meinte Ummenberger weiters.

Das Familienunternehmen Miele mit Sitz in Gütersloh (Deutschland) erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2000/01 mit rund 15.000 Mitarbeitern weltweit 2,17 Mrd. Euro und konnte damit das Niveau aus dem Vorjahr halten. Innerhalb der letzten zehn Jahre sei die Miele-Gruppe von 1,63 Mrd. Euro um 540 Millionen Euro auf das heutige Umsatzniveau gewachsen, hieß es weiters. Den höchsten Anteil am Miele Umsatz außerhalb Deutschlands haben die Niederlande, die Schweiz, Frankreich, Österreich, Großbritannien und USA. Der Umsatz ohne Deutschland liege bereits bei 62 Prozent des Konzernergebnisses.

Die Miele-Gruppe habe im Geschäftsjahr 2000/2001 insgesamt mehr als 123 Millionen Euro investiert, davon 31 Prozent außerhalb Deutschlands. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Ausbau der internationalen Vertriebsstruktur, der Weiterentwicklung von umweltrelevanten Produktionsverfahren, dem Ausbau der Fertigungsanlagen und der Verbesserung der Logistik. (APA)

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    foto: miele
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