"Alles, was sie sehen, ist das Image"

15. August 2001, 22:06
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Mariah Carey fühlte sich unverstanden

Hamburg - US-Popsängerin Mariah Carey hat sich vor ihrem Nervenzusammenbruch von den Menschen unverstanden gefühlt. "Ich habe das Gefühl, dass weder ein Mann noch eine Frau mich bisher völlig verstanden haben", sagte der Popstar in einem am Mittwoch im Voraus veröffentlichten Interview der Frauenzeitschrift "Amica", das vor dem Zusammenbruch des Stars geführt wurde. "Alles, was sie sehen, ist das Image", klagte die 31-Jährige, die mit mehr als einem Dutzend Nummer-Eins-Hits als eine der erfolgreichsten Sängerinnen der Welt gilt.

Ende Juli hatte sie einen Nervenzusammenbruch erlitten, erst vergangene Woche wurde sie aus dem Krankenhaus entlassen. In der Öffentlichkeit gebe es ein falsches Bild über ihre angebliche Freizügigkeit, sagte sie in dem Interview. "Ich bin nicht promiskuitiv. Ich schlafe nicht herum." Sie trage zwar gerne sexy Outfits, aber da sei sie eher wie eine Sechsjährige, die in Mutters Schrank gegriffen und sich verkleidet habe. "Das bin nicht wirklich ich. Ich tue das und flirte; und dann: Bye bye! Ich schütze mich selbst."

Die Veröffentlichung ihres neuen Albums mit dem Titel "Glitter" war wegen ihrer gesundheitlichen Probleme vom 21. August auf den 10. September verschoben worden. Die CD ist der Soundtrack für den Film "Glitter", für den Carey nicht nur die Musik schrieb, sondern auch vor der Kamera stand. Die deutsche Fassung "Glitter - Glanz eines Stars" läuft am 15. November an.(APA/Reuters)

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