Albanische Splittergruppe erkennt Mazedonien-Pakt nicht an

14. August 2001, 18:55
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AKSH sieht wichtigste Forderungen nicht erfüllt

Pristina - Die im August erstmals aufgetretene "Nationale Albanische Armee" (AKSh) will das Friedensabkommen der führenden slawischen und albanischen Parteien Mazedoniens nicht anerkennnen. Der Vertrag erfülle die wichtigsten Forderungen der Albaner nicht, hieß es in einer am Dienstag veröffentlichten Erklärung der AKSh. Der Friedensvertrag beweise erneut, dass "die Albaner nichts mit Mazedonien zu schaffen haben".

Die erst vor wenigen Tagen bekannt gewordene Gruppe operiert von der Provinz Kosovo aus. Die führende albanische Rebellengruppe, die "Nationale Befreiungsarmee" (UCK), war zwar an den Friedensverhandlungen nicht offiziell beteiligt, stimmte dem Abkommen jedoch zu. Teil des Vertrags ist eine Amnestie für UCK-Kämpfer, die ihre Waffen niederlegen. (APA)

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