Drei von vier geringfügig Beschäftigten sind Frauen

14. August 2001, 12:48
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Zahl der geringfügig Beschäftigten erstmals wieder rückläufig

Wien - Die Zahl der geringfügig Beschäftigten ist nach mehreren Monaten des stetigen Kletterns nach oben erstmals wieder zurückgegangen, und zwar deutlich. Im Juli gab es mit 203.032 um mehr als 6.000 geringfügig Beschäftigte weniger als im Juni, geht aus den jüngsten Daten des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger hervor. Der Juni hatte mit 209.367 den bisherigen Höchststand gebracht.

Frauenanteil überwiegt deutlich

An der Verteilung nach Geschlechtern hat sich nichts geändert. Insgesamt waren im Juli dieses Jahres 56.011 Männer und 147.021 Frauen geringfügig beschäftigt. 1998 wurden geringfügig Beschäftigte in die Sozialversicherung aufgenommen. Sie können selbst entscheiden, ob sie Sozialversicherungsbeiträge bezahlen wollen oder nicht. Für den Dienstgeber ist die Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen dann Pflicht, wenn er mehrere geringfügig Beschäftigte angestellt hat, die zusammen mehr als das Eineinhalbfache der Geringfügigkeitsgrenze (derzeit 4.076 Schilling) verdienen. (APA)

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