Der Verbund forciert den Inlandsabsatz

13. August 2001, 18:49
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Mit der Energie AG wurde ein langfristiger Stromliefervertrag abgeschlossen

Wien/Linz - Die Energie AG Oberösterreich (EAG) und der Verbund haben einen langfristigen Stromliefervertrag für die Zeit nach dem 1. Oktober, dem Start der völligen Strommarktliberalisierung in Österreich, unterzeichnet.

Die EAG und die Verbund-Tochter APT (Austrian Power Trading) haben die Lieferung von rund 1500 Gigawattstunden (GWh) pro Jahr bis einschließlich 2004 vereinbart, teilte der Verbund am Montag mit. Darüber hinaus bestehe eine Verlängerungsmöglichkeit.

Sicherung der Geschäftsbeziehungen

Der neue Liefervertrag sei ein wichtiger Schritt zur langfristigen Sicherung der Geschäftsbeziehungen zwischen Verbund und EAG, betonten beide EVU in der Pressemitteilung. Zwischen den Energie-Allianz-Unternehmen - Wiener Stadtwerke, EVN sowie Linz AG - und dem Verbund war bereits im Juli ein Stromliefervertrag über 10.000 GWh ebenfalls bis 2004 vereinbart worden.

Vertrag mit der "best connect" bereits in der Tasche

In der vergangenen Woche hat der Verbund von der best connect Ampere Strompool GmbH, an der die Wirtschaftskammern Kärnten und Oberösterreich beteiligt sind, den Stromlieferzuschlag für rund 4000 best-connect-Ampere-Mitglieder mit 150 GWh Abnahmevolumen im Jahr bekommen.

Der Verbund setzt nun wieder stärker auf das Inlandsgeschäft, das im ersten Halbjahr schon unter 50 Prozent der gesamten Stromerlöse gesunken war. (red, Der Standard, Printausgabe, 14.8.2001)

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