Hochwasser im Iran fordert mindestens 300 Tote

14. August 2001, 15:59
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Schwerste Überschwemmungen seit 200 Jahren - weiterw 300 Vermisste

Teheran - Die schweren Überschwemmungen im Nordosten Irans haben inzwischen 300 Todesopfer gefordert. Weitere 300 Menschen wurden nach Angaben der Nachrichtenagentur IRNA am Dienstag noch vermisst. Von den heftigsten Überflutungen der vergangenen 200 Jahre ist seit dem Wochenende besonders die Provinz Golestan mit den Städten Kalaleh und Minudasht betroffen.

Die Luftwaffe brachte mit Hubschraubern inzwischen 15.000 Menschen in Sicherheit, die vom Hochwasser eingeschlossen waren. 37.000 Hektar Ackerland wurden überflutet, mindestens 2.000 Häuser zerstört. Der Gesamtschaden wird auf mehr als 58 Millionen Dollar (64,7 Mill. Euro/890 Mill. S) geschätzt. (APA/Reuters)

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