Albaner-Rebellen stellen neue Bedingungen

13. August 2001, 13:50
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UCK will erst nach Umsetzung des Friedensplans mit Entwaffnung beginnen

Pristina - Nur wenige Stunden vor der geplanten Unterzeichnung eines Friedensplans für Mazedonien haben die albanischen UCK-Rebellen ihre Entwaffnung von der vorherigen Umsetzung des Plans abhängig gemacht. "Wir geben unsere Waffen nicht ab, ehe wir nicht davon überzeugt sind, dass die albanische Bevölkerung Mazedoniens ihre Rechte, für die wir kämpfen, bekommen hat", sagte der UCK-Befehlshaber "Mesuesi" der Deutschen Presse-Agentur aus seiner Hochburg im mazedonischen Dorf Radusa nahe der Kosovo-Grenze.

Das Leben habe die Rebellen "gelehrt", den slawischen Mazedoniern nicht zu trauen. Deshalb wollten sie ihre Waffen nicht sofort niederlegen. "Wir bleiben hier, wo wir sind, mit unseren Waffen, um sicherzustellen, dass die Mazedonier endlich das machen, was sie versprochen haben", sagte der UCK-Kommandant in seinem Gebirgsversteck. (APA/dpa)

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