Windows XP: Es geht auch ohne Zwangsaktivierung

19. August 2001, 11:31
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Microsoft stellt Generalschlüssel für Firmen bereit

Seit dem Bekanntwerden der Zwangsaktivierung im gemeinsamen Nachfolger von Windows 9x/ME und NT/2000 führt dieses Thema die Diskussion um Windows XP an.

Um die Verbreitung von Raubkopien einzudämmen

Bei der Aktivierung muss der Käufer des neuen Betriebssystems zunächst einen Zugangscode von Microsoft eingeben, um die Software auf seinem PC benutzen zu können. So soll Windows XP praktisch an einen PC gebunden werden, um die Verbreitung von Raubkopien einzudämmen.

Kritiker dieses Verfahrens haben Microsoft nach Tests mit vorläufigen Windows-XP-Versionen unter anderem vorgeworfen, dass das Verfahren Schwierigkeiten beim Aufrüsten von PCs verursache: Wenn das Profil des Computers durch neue Grafikkarten oder Festplatten zu stark verändert werde, funktioniere Windows nicht mehr. Das Programm erkenne dann "seinen" Computer nicht mehr.

"Volume License Product Key"

Dieser Tage wurde öffentlicht, dass für die kommende Windowsversion einen Generalschlüssel zur Aktivierung gibt. Dieser "Volume License Product Key" ist für Firmen, die mehrere Rechner besitzen, gedacht. Dadurch müssen nicht jede Installation von Windows XP Professional aktivieren.

Microsoft zufolge gibt es den "Volume License Product Key" für folgende Produkte: · alle Office-XP-Versionen
· alle Office-XP-Einzelprodukte
· Visio 2002
· Office 2000 SR-1
· Project 2000 SR-1

Laut Umfrage unter 1.800 Lesern der Zeitschrift "PC-Welt" findet der Generalschlüssel für Office XP rege Verbreitung. Gut zwei Drittel der User verwenden den Generalschlüssel aus dem Internet, um die Bürosoftware auf ihrem Rechner zu aktivieren. (red/reuters)

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