Australische Notenbank warnt vor zunehmenden Risiken aus dem Ausland

13. August 2001, 10:30
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Sydney - Die australische Notenbank (RBA) will trotz zunehmender Risiken aus dem Ausland ihren geldpolitischen Kurs beibehalten. In ihrem Quartalsbericht zur Geldpolitik vom Montag weist die Zentralbank zudem darauf hin, dass die Binneninflation über das selbst gesteckte Ziel von 2 bis 3 Prozent steigen könnte.

"Die Risiken haben sich in den jüngsten Monaten erhöht, da der Abschwung, der in den USA begonnen hat, sich mittlerweile auf Japan, weite Teile Asien und Europa ausgedehnt hat", heißt es in dem Bericht weiter.

Das aktuelle Zinsniveau von 5 Prozent erscheine aber "angemessen", um das Wirtschaftswachstum sicherzustellen und die Inflation unter Kontrolle zu halten. Vorausgesetzt, dass der Inflationsanstieg über die Zielmarke von 3 Prozent nur ein "temporäres Phänomen" sei, müsse die Geldpolitik darauf nicht mit einem strengeren Kurs reagieren.

Für die Binnenkonjunktur sieht die Notenbank erfreuliche Zeichen und erwartet ein starkes Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. (APA/vwd)

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