Steiermark: Jäger mit schlechtem Ziel

12. August 2001, 13:41
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Pkw-Insassen blieben unverletzt

Graz - Großes Glück hatten die Insassen eines Pkw in der Obersteiermark: Eine verirrte Kugel aus einem Jagdgewehr traf das Auto einer Familie. Das Projektil durchschlug eine Wagentüre und blieb im Inneren liegen. Der Lenker des Pkw, seine Frau und seine beiden kleinen Kinder blieben unverletzt, so die Gendarmerie.

Reinhard P. (26) aus Möderbrugg war am Samstagabend im Gemeindegebeit St. Johann am Tauern auf der Jagd. Er wollte einen Rehbock erlegen. der sich auf abschüssigem Gelände befand. P. gab drei Schüsse ab, die in Richtung Triebener Bundesstraße gingen. Alle drei Geschoße verfehlten zwar das Wild, das Letzte traf dafür einen vorbeifahrenden Pkw.

Gerhard Z. aus Lichtenberg fuhr mit seiner Frau und den beiden zwei- und fünfjährigen Kindern auf der B 114, als die Kugel in das Auto einschlug. Das Projektil traf aus einer Entfernung von rund 200 Metern den Wagen und durchschlug die Wand im Bereich der Lenkertüre. Anschließend blieb die Kugel auf der Rückbank liegen. (APA)

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