Cincinnati: Kuerten lässt Rafter keine Chance

13. August 2001, 12:33
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Der Brasilianer holt den sechsten Titel 2001 und scheint für die US Open gut gerüstet

Cincinnati - Der Brasilianer Gustavo Kuerten hat zwei Wochen vor den US Open den Amerikaner Andre Agassi von der Spitze des Champions-Race 2001 verdrängt. Vor dem letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres (27. August bis 9. September) in New York unterstrich Kuerten auf dem Hartplatz von Cincinnati mit einem 6:1,6:3-Finalsieg über den Australier Patrick Rafter erneut, dass er nicht nur auf Sand zu Großtaten fähig ist.

Selbst der Regen konnte den Brasilianer auf dem Weg zurück an die Spitze des Champions-Race nicht stoppen. Durch die Erstrunden-Niederlage von Agassi im mit 2,95 Millionen Dollar dotierten Masters-Series-Turnier stand "Guga" bereits durch den Einzug ins Halbfinale als neue Nummer 1 im Race fest.

Aber das reichte ihm nicht. Während Rafter am Samstag vor dem Gewittersturm durch einen souveränen Zwei-Satz-Sieg über seinen Landsmann Lleyton Hewitt das Finale erreichte, musste Kuerten im zweiten Semifinale nach 2:21 Stunden beim Stand von 6:2,1:5 gegen den Briten Tim Henman eine Vertagung hinnehmen. In der Verlängerung zog er am Sonntag mit 6:2,1:6,7:6 (7/4) und seinem 50. Saisonsieg in das Finale ein. Kuerten war so gut drauf, dass er sich danach auch den sechsten Titel des Jahres holte. Endspiel-Gegner Rafter hatte nicht die Spur einer Chance. 6:1,6:3 - nach einer Stunde Spielzeit hatte Kuerten seine Arbeit getan.

Rafter stand zum dritten Mal innerhalb von fünf Wochen im Endspiel eines großen Turniers - und musste sich zum dritten Mal geschlagen geben. In Wimbledon war er Goran Ivanisevic unterlegen, in Montreal vor einer Woche Andrei Pavel, jetzt Kuerten. (APA/dpa)

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