Albaner im Süden Serbiens wollen Anschluss ans Kosovo

11. August 2001, 16:48
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"Verbleib Kosovos innerhalb Serbiens ist Illusion"

Belgrad - Vertreter der albanischen Minderheit im Süden Serbiens wollen "auf friedlichem Wege" ihre Siedlungsgebiete an das Kosovo anschließen. Die Zeit sei gekommen, die "große albanische Frage" überall dort, wo Albaner auf dem Balkan lebten, zu lösen, sagte Zeqheria Fasliu, Vizepräsident der Partei für die demokratische Vereinigung der Albaner am Samstag.

Die Albaner im Süden Serbiens, im Kosovo oder in Mazedonien sollten entweder alle Rechte eines gleichberechtigten Volkes haben oder würden "gezwungen" sein, ihre "ethnischen Gebiete" zu vereinigen, sagte Fasliu dem TV-Sender "Palma plus" im serbischen Jagodina. Das meldete die Nachrichtenagentur Beta. Den Verbleib Kosovos innerhalb Serbiens bezeichnete er danach als eine "Illusion". (APA/dpa)

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