11.8.2001:
"Keine Zusagen" fürs Künstlerhaus

25. August 2003, 14:24
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Kulturstadtrat Mailath-Pokorny fühlt sich zu Unrecht angegriffen

Wien - Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SP) fühlt sich vom Leitungsteam des Künstlerhauses (DER STANDARD vom 10. August) zu Unrecht angegriffen: Er setze sich sehr wohl für die Weiterführung des Hauses ein. Sollten Kulturministerin Elisabeth Gehrer und Kunststaatssekretär Franz Morak (beide VP) bereit sein, den Entfall der Mieteinnahmen ab Februar 2002 teilweise zu kompensieren, werde sich auch die Stadt Wien beteiligen. Morak wie Gehrer zeigten aber bis dato kein Interesse.

Zudem schrieb Mailath-Pokorny kürzlich Künstlerhauspräsident Manfred Nehrer, er könne "keine verbindlichen Zusagen erteilen". Es werde von den noch nicht feststehenden Kulturbudgets abhängen, "ob in annähernd gleicher Höhe wie bisher Ihr Haus subventioniert werden kann oder ob eine von Ihnen erhoffte Erhöhung machbar sein wird".
(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 11./12. 8. 2001)

Von
Thomas Trenkler

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