"Alter Hase" macht CD-Kopierschutz unwirksam

10. August 2001, 20:23
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CloneCD setzt neue Technologien einfach außer Kraft

"Aus der Geschichte soll man lernen", lautet ein altbekannter Spruch. Scheinbar haben die Entwickler neuester Kopierschutzprogramme für Audio-CDs sich nicht genügend mit der Materie auseinandergesetzt. Denn ein "alter Hase" der Brenngeschichte, das vor rund zwei Jahren entwickelte, CloneCD aus dem Hause Elaborate Bytes setzt die neuen Technologien außer Kraft.

Neu, aber scheinbar unwirksam

Stolz präsentierten Macrovision und Midbar ihre neuesten Technologien mit denen sich der Musikindustrie unkopierbare CDs versprachen. Nun häufen sich jedoch die Berichte wonach neu nicht unbedingt gut bedeuten muss. Das schon über zwei Jahre im Handel erhältlich bereitet den "Jäger nach gebrannten CDs" Kopfschmerzen. Das Programm wurde geschrieben um CDs Bit für Bit zu kopieren und macht damit die neuesten Schutzmechanismen wirkungslos. Da die gebrannte CD mit dem Ausgangsdatenträger identisch ist, werden auch Störgeräusche und ähnliches mitgeschrieben und von CD-Playern herausgefiltert. Man darf gespannt sein, was sich die Musikindustrie als nächstes einfallen lassen wird.(red)

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