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10. August 2001, 13:39
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Neues Album von "Lenny" - Right Said Fred setzen Comeback fort - Mitleid mit Britney Spears

Lenny Kravitz wird sein sechstes Album Anfang November veröffentlichen. Dem "Rolling Stone" zufolge wird die CD schlicht "Lenny" heißen. Der Musiker hat nicht nur den Großteil der Instrumente eingespielt, sondern auch noch selbst produziert.

Als erste Single wird "If I Could Fall in Love" ausgekoppelt. Das Album enthält auch den Song "Bank Robber Man", der davon erzählt, wie Kravitz in Miami Beach mit einem Bankräuber verwechselt wurde.

"Fredhead"

Vor zehn Jahren haben Right Said Fred mit "I'm Too Sexy" die Charts gestürmt. Dieser Hit, die Folgesingles "Don't Talk Just Kiss" und "Deeply Dippy" sowie das Album "Up" verkauften sich mehr als 17 Millionen Mal. Jetzt schafften die Brüder Fred und Richard Fairbrass mit "You're My Mate" ein sensationelles Comeback. Das Album "Fredhead" (BMG Ariola) - ab Montag im Handel - soll die Erfolgsstory fortsetzen.

Den Grund für die lange Abwesenheit der Formation lässt sich schnell auf den Punkt bringen: Die Arbeiten der vergangenen Jahre waren nicht bodenständig genug. "Statt bei Tourneen das Publikum mit unserer Performance zu überzeugen, sind wir im Studio gewesen und haben Songs mit Streicherarrangements eingespielt", sagt Richard. Gemeinsam mit dem Produzenten Alex Christensen (ATC, Rollergirl) sind Right Said Fred nun zu ihren Wurzeln zurückgekehrt.

Als zweite Single wurde "Mojive" aus "Fredhead" ausgekoppelt. Es handelt sich um eine Hommage an den Jive. Richard: "Die Leute tanzen wieder zu Jive-Musik in den Clubs. Aber nicht zu den Liedern der Fünfziger, sondern zu neuen Grooves." Die Botschaft ist eindeutig: "Bewege den Hintern und tanze den Jive!"

Sahara Hotnights haben Mitleid mit Britney Spears

"Leute wie Britney Spears haben gute Songs, aber sie tun uns trotzdem Leid." Johanna, Mitglied der schwedischen Girl-Rockband Sahara Hotnights, führt auch den Grund dafür an: "Britney ist wie ein Projekt, sie wird von ihrer Plattenfirma beherrscht." Ganz anders ihre eigene Band: "Wir machen nur das, was wir selbst wollen."

Früher war Grunge ein großer Einfluss auf die Band, erzählten Johanna (Bass), und Maria (Gesang, Gitarre) vor einiger Zeit im Gespräch mit der APA. Heute lassen sie sich von Acts wie Velvet Underground inspirieren. Zu hören ist das in den 13 Songs auf "Jennie Bomb" (BMG Ariola). Die CD wurde von den Schwedinnen zusammen mit Chips K produziert. (APA)

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