Unfall im Ambergtunnel: Untersuchungen der Autowracks äußert schwierig

9. August 2001, 21:12
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Ursache möglicherweise nie erruierbar

Bregenz/Graz - Einen Tag nach dem Unfall im Ambergtunnel der Rheintalautobahn (A14) bei Feldkirch war die Ursache für den folgenschweren Frontalzusammenstoß noch immer unklar. Die Gendarmerie konnte bisher nur den Hergang des Unglücks rekonstruieren, das drei Menschen das Leben kostete.

Demnach ist ein in Richtung Feldkirch fahrender Kleinlaster einer Dornbirner Firma mitten im Tunnel ohne ersichtlichen Grund auf die linke Fahrbahnseite geraten und frontal in den entgegenkommenden steirischen Reisebus gekracht. Die beiden Lenker und eine hinter dem Bus-chauffeur sitzende 67-jährige Pensionistin kamen dabei ums Leben. Sieben weitere Menschen wurden verletzt. Eine 72-Jährige Steirerin musste Donnerstag noch immer im Krankenhaus Feldkirch behandelt werden.

Ursache für den Unfall im Ambergtunnel könnte vielleicht nie gefunden werden

Die auslösende Ursache für den Unfall im Ambergtunnel könnte laut Gendarmerie unter Umständen nie vollständig eruierbar sein. Nach der Bergung aus dem Tunnel wurden die Wracks des steirischen Autobusses und des Vorarlberger Klein-Lkws beschlagnahmt. Die technischen Untersuchungen gestalteten sich wegen der massiven Zerstörungen an den Fahrzeugen sehr schwierig.

Die beim Feuerunfall im Gleinalmtunnel verletzten Steirer (fünf niederländische Urlauber starben dabei) befinden sich indes auf dem Weg der Besserung. Die verletzten Mädchen konnten von der Intensiv- auf die Normalstation verlegt werden. (chr, DER STANDARD Print-Ausgabe 10.August 2001)

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