Genexport in die Natur hält für Generationen an

18. August 2001, 13:52
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Ergebnis können extrem abgehärtete und schwer zu bekämpfende Unkrautarten sein

Madison - Genetische Eigenschaften, die von Feldfrüchten an ihre wildwachsenden Verwandten weitergegeben werden, bleiben wenigstens sechs Generationen lang bestehen. Laut einer Studie der Ohio State University mit Rettichen ist es sogar wahrscheinlich, dass diese Eigenschaften viel länger nachweisbar bleiben. Das bedeutet, dass Eigenschaften wie künstlich erzeugte Resistenzen zu einem permanenten Bestandteil der Unkrautpopulation werden und so eine Gefährdung für die Ernten darstellen können.

Die Ökologin Allison Snow erklärte, dass die neuen hybriden Unkrautarten anfangs nicht so fortpflanzungsfähig wie ihre wilden Vorfahren seien. Allerdings scheinen sie diesen Rückstand rasch aufzuholen. "Es ist unvermeidbar, dass derartige Eigenschaften ihren Weg in die Unkraut-Populationen finden. Das Ergebnis können extrem abgehärtete und schwer zu bekämpfende Unkrautarten sein."

Die Forscher beobachteten sechs Jahre lang vier Populationen von hybridem und wildem Rettich. Veränderungen wurden an zwei Enzymen, der Blütenfarbe und der Fruchtbarkeit der Pollen untersucht. (pte)

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