Diesel ins Meer geflossen

9. August 2001, 09:03
posten
Washington - Vor der Küste Alaskas sind aus einem leckgeschlagenen Fischereischiff rund 132.000 Liter Diesel ins Meer geflossen. Die Umweltschutzbehörde Alaskas gab am Mittwoch Entwarnung: Rund ein Drittel des Treibstoffs habe aufgefangen werden können, sagte eine Sprecherin. Der Rest habe sich verflüchtigt oder sei von der Strömung fortgetrieben worden. Bei einem Flug über das betroffene Gebiet seien jedenfalls fast keine Spuren von Diesel mehr gesichtet worden. Eine Umweltkatastrophe wie die von der "Exxon Valdez" 1989 verursachte Ölpest sei aber nicht zu befürchten.

Damals hatten 42 Millionen Liter Rohöl die Küste Alaskas auf fast 2000 Kilometern Länge verseucht. Das Fischereischiff "Windy Bay" lief wie die "Exxon Valdez" im Prinz-William-Sund auf ein Riff. Nach Angaben der Umweltbehörde passierte der Unfall bereits am Samstag. Die Region ist Lebensraum unter anderem für viele Seevögel wie den Weißköpfigen Seeadler, Seelöwen, Fischotter und Schwertwale. (APA)

Share if you care.