USA beurteilen Friedensaussichten in Mazedonien zurückhaltend

8. August 2001, 22:47
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Außenpolitischer Sprecher Boucher: Kein Anlass für verfrühte Feiern

Washington - Angesichts des neuen Angriffs albanischer Rebellen auf mazedonische Soldaten beurteilen die USA die Aussichten für eine friedliche Einigung in Mazedonien zurückhaltend. Der Sprecher des Außenministeriums, Richard Boucher, begrüßte am Mittwoch in Washington die Mitteilung des europäischen Vermittlers Francois Leotard, dass die Konfliktparteien ein Friedensrahmenabkommen paraphiert hätten. Der Fortschritt sei willkommen, aber es gebe keinen Anlass für verfrühte Feiern. Sie USA wollten einen "soliden Abschluss". Der Rebellenangriff mit zehn Toten sei ein "empörender Gewaltakt". (APA/dpa)

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