Kärnten: Sechs Verletzte bei Kollission von Zug und Lkw

8. August 2001, 16:23
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Unbeschrankter Bahnübergang - Zug übersehen

Klagenfurt - Sechs Verletzte hat am Mittwoch in Kärnten die Kollision zwischen einem Personenzug und einem Lkw gefordert. Auf einem Industriegelände in Arnoldstein im Bezirk Villach-Land dürfte ein aus Belgien stammender Lkw-Fahrer den heran nahenden Regionalzug auf einem unbeschrankten Bahnübergang übersehen haben.

Obwohl der Lokführer Signale gegeben hatte, setzte der Lkw-Fahrer seine Fahrt vor. Der Tankzug wurde von der Triebwagengarnitur gerammt. Der Lkw-Lenker wurde im Führerhaus eingeklemmt. Er musste von der Feuerwehr befreit und mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Klagenfurt geflogen werden.

In dem nach Villach unterwegs gewesenen Zug wurden fünf Fahrgäste leicht verletzt. Sie wurden nach ärztlicher Versorgung zur weiteren Beobachtung ins LKH Villach gebracht.

Der Tankwagen war mit einem Säure-Wasser-Gemisch beladen. Davon ist nichts ausgetreten. Es bestand auch keine Explosionsgefahr. An der Triebwagengarnitur entstand erheblicher Sachschaden.

Gailtalbahn unterbrochen- Schienenersatzverkehr

Laut ÖBB entstand nicht nur am Triebwagen, sondern auch am Oberbau schweren Schaden. Deshalb bleibt die Gailtalbahn voraussichtlich bis Donnerstag in den Morgenstunden unterbrochen. Zwischen Arnoldstein und Nötsch wurde ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.(APA)

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