Ambergtunnel: A 14 wieder frei befahrbar

8. August 2001, 14:29
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Unglücksursache: Klein-LKW dürfte auf andere Fahrbahn gekommen sein

Bregenz/Feldkirch - Die Bergungs- und Aufräumungsarbeiten nach dem schweren Unfall im Ambergtunnel bei Feldkirch wurden nach Stunden beendet. Die Wracks der verunglückten Fahrzeuge - insbesondere des Klein-Lkws und des steirischen Autobusses - wurden aus dem Tunnel geborgen. Nach 13.00 Uhr wurde der Verkehr auf der Rheintalautobahn durch den Tunnel in beiden Richtungen wieder freigegeben. Im Zuge der stundenlangen Umleitung durch Feldkirch war es es in der Region zu umfangreichen Verkehrsproblemen gekommen.

Ursache; Klein-LKW dürfte auf andere Fahrbahn gekommen sein

Die Ursache des verhängnisvollen Unfalls waren zu Mittag noch nicht genau geklärt. Nach ersten Ermittlungen dürfte der Vorarlberger Klein-Lkw, der in Richtung Feldkirch unterwegs war, im Gegenverkehrstunnel über die Fahrbahnmitte geraten sein und ist mit dem Richtung Arlberg fahrenden steirischen Autobus aus Deutschlandsberg frontal zusammengestoßen. Beide Fahrzeuge wurden total demoliert.

Drei Tote, eine Schwerverletzte und sieben leicht verletzte Opfer

Die Folgen des Unfalls waren gravierend, drei Tote, eine Schwerverletzte und sieben leicht verletzte Opfer waren zu beklagen. Gott sei Dank habe es nicht gebrannt, sonst wären die Folgen noch verheerender gewesen, sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) als Katastrophenreferent des Landes zu Mittag bei einem kurzfristig einberufenen Pressegespräch im Feuerwehrhaus Frastanz bei Feldkirch. Die Überlebenden wurden in Frastanz von Mitarbeitern des Vorarlberger Kriseninterventionsteams (KIT) sowohl psychologisch als auch mit Lebensmitteln und Gewand versorgt. Laut Bernhard Dostal vom KIT fahren die Überlebenden noch am Nachmittag in einem Ersatzbus von Vorarlberg nach Hause in die Steiermark.

Bei den Toten handelt es sich nach ersten Informationen der Autobahngendarmerie um einen 36-jährigen Mann aus Feldkirch, der den verunglückten Klein-Lkw gelenkt hat, weiters um einen 51-jährigen Busfahrer aus der Steiermark und eine Frau aus dem Bus. Ein Mitglied der steirischen Reisegruppe wurde mit schweren Verletzungen in das Landesunfallkrankenhaus Feldkirch eingeliefert, sieben Businsassen wurden leicht verletzt. (APA)

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