Steirische Tunnel werden sukzessive zweiröhrig

8. August 2001, 12:30
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Priorität für Gleinalmtunnel

Graz - Jene sechs Tunnel im hochrangigen Straßennetz der Steiermark, die zur Zeit nur mit Gegenverkehr befahrbar sind, werden sukzessive ausgebaut.

Vier zweite Röhren sind in Bau bzw. Planung, nur bei Gleinalm- und Bosrucktunnel auf der A 9 fehlen noch Planung und Finanzierung. Der steirische Infrastrukturlandesrat Leopold Schöggl (F) sprach sich im Zusammenhang mit dem schweren Brandunfall von Montag dafür aus, dass die zweite Gleinalmröhre mit Priorität behandelt werden müsse.

Laut Schöggl sind derzeit zwei Mrd. S für die Ausbaumaßnahmen aktiviert, insgesamt würden 4,5 Mrd. S benötigt. Allein für die Aufrüstung des Gleinalmtunnels ist ein Bauvolumen von 1,2 Mrd. S erforderlich, die Bauzeit würde fünf bis sechs Jahre betragen.

Zur Zeit in Bau sind die zweiten Röhren des Plabutschtunnels (A 9) und des Herzogbergtunnels (A 2), die beide 2003 fertig sein sollen. Laut Terminplan sollen dann 2003 bzw. 2005 die Ausbaumaßnahmen an Assingbergtunnel (A 2) und Ganzsteintunnel (S 6) in Angriff genommen werden.

Beim Plabutschtunnel II wird bereits am Innenausbau gearbeitet, bis jedoch beide Röhren dem Verkehr zur Verfügung stehen werden, wird noch einige Zeit vergehen: Nach Fertigstellung der zweiten Röhre muss die bereits bestehende auf den neuesten Stand der Sicherheitstechnik gebracht werden, was laut steirischem Straßenbaukoordinator Wolfgang Gobiet bis ins Jahr 2004 dauern wird. (APA)

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