Lichtenegger verpaßt Hürden-Finale um 1/100

9. August 2001, 10:19
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Karin Mayr versagt mit Totalausfall über 200 Meter

Edmonton/Alberta - Elmar Lichtenegger hat am Mittwochabend (Ortszeit) um den Hauch einer Hundertstelsekunde das angestrebte Finale über 110 m Hürden verpasst. Der 27-jährige Kärntner belegte im ersten der drei Halbfinali in 13,42 Sekunden den vierten Platz und damit den neunten Endrang. Für den Aufstieg unter die besten Acht wären 13,41 notwendig gewesen.

"Heute wäre das Finale drinnen gewesen. Es war eigentlich ein ganz atypisches Rennen für mich. Im ersten Teil schlecht und hinten raus gut. Wahrscheinlich lag's daran, dass ich mit aller Gewalt laufen wollte und deswegen zu verkrampft war. Man kann eben nichts mit Gewalt erzwingen."

Mayr versagte

Während Lichtenegger Riesenpech hatte, bot Sprinterin Karin Mayr über 200 m eine indiskutable Leistung. Im dritten Vorlauf, den Olympiasiegerin Marion Jones aus den USA in 22,70 Sekunden gewann, erreichte die 30-jährige Niederösterreicherin als Siebente und Vorletzte nur 24,38. Um ins Halbfinale einzuziehen, hätte sie zumindest um 1,08 Sekunden schneller laufen müssen.

"Ich habe voll versagt", lautete dagegen das treffende Resümee von Mayr, dem nichts hinzuzufügen war. Denn am Ende belegte sie mit ihrer extrem schwachen Marke den 32. Endrang unter den 38 Teilnehmerinnen. Nur die Hobby-Athletinnen aus Saint Vincent, Dominica, Papua Neuguinea, Sierra Leone und Kiribati waren noch langsamer als die ÖLV-Hallenrekordlerin (22,97). (APA)

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