Schwede nach Eskalation von Göteborg zu vier Jahren Haft verurteilt

7. August 2001, 20:16
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25-Jähriger soll Globalisierungsgegner angeführt und mit Steinen geworfen haben

Stockholm - Ein Gericht in Stockholm hat am Dienstag einen Schweden wegen der Teilnahme an Krawallen zum Gipfeltreffen der Europäischen Union (EU) in Göteborg zu vier Jahren Haft verurteilt. Das Gericht befand den 25-Jährigen einer Sprecherin zufolge für schuldig, beim Gipfel im Juni Polizisten mit Steinen beworfen und gewalttätige Globalisierungsgegner angeführt zu haben.

Es ist die bisher längste Haftstrafe für eine Beteiligung an den Krawallen. In der vergangenen Woche waren zwei Männer zu zweieinhalb Jahren Gefängnis verurteilt worden. Bei den Straßenschlachten waren drei Demonstranten angeschossen worden. (APA/Reuters)

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