Bildungsweg der Lehrlinge

7. August 2001, 18:50
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In Österreich ist die praktische Berufsausbildung nach der allgemeinen Schulpflicht wie folgt aufgebaut: Vorbereitend ist ein einjähriges Polytechnikum zu absolvieren (im Schuljahr 1999/2000: 20.050 Schüler). Die anschließende, zwei bis vier Jahre dauernde, so genannte "duale Ausbildung" stellt das betriebliche, praxisbezogene Lernen in den Vordergrund. Die begleitende Berufsschule kann entweder einmal pro Woche oder als achtwöchiger Lehrgang besucht werden.

Durch einen Vertrag mit dem Unternehmen ist der Lehrling versichert und hat zudem Anspruch auf eine Lehrlingsentschädigung, also ein Entgelt. Ein optionales Abschlussexamen berechtigt zur Ablegung einer Meisterprüfung.

In Deutschland wird die mittlere Reife entweder im Gymnasium oder durch Beendigung einer sechsjährige Realschule erworben. Sie ist Mindestvoraussetzung für eine Reihe von Fachhochschulen. (are/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 8. August 2001)

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